Darum kandidiere ich für den Gemeinderat
Veröffentlicht am 11. Januar 2026
Ich lebe seit vielen Jahren in Thalwil und bin hier fest verwurzelt – mit den Menschen, den Vereinen und der wunderbaren Umgebung zwischen See und Albiskette. Thalwil ist für mich weit mehr als ein Wohnort: Es ist eine lebendige Gemeinschaft, in der Menschen aller Generationen und Hintergründe miteinander leben, gestalten und Verantwortung übernehmen. Genau diese Vielfalt und dieses Engagement will ich mitgestalten – als Gemeinderätin.
Meine berufliche Erfahrung bringe ich aus über 25 Jahren Tätigkeit im Gesundheitswesen des Kantons Zürich mit. In dieser Zeit durfte ich unterschiedliche Perspektiven kennenlernen: von der konkreten Arbeit mit Menschen über Projektarbeit bis hin zu strategischen Fragen in der Organisation öffentlicher Dienste. Diese langjährige Erfahrung hat mir gezeigt, wie entscheidend Verantwortung, Transparenz und Kooperation sind, wenn es darum geht, tragfähige und faire Lösungen zu finden. Ich habe gelernt, zuzuhören, Interessen abzuwägen und Entscheidungen zu treffen, die sowohl professionell fundiert als auch menschlich vertretbar sind.
Darüber hinaus engagiere ich mich als Stiftungsrätin bei der Wohnchetti, einer Einrichtung für betreutes Wohnen von Erwachsenen. Diese Aufgabe liegt mir sehr am Herzen, wie sie genau das verkörpert, was mir politisch wichtig ist: Menschen unabhängig von ihrer Lebenslage Teilhabe und Selbstbestimmung zu ermöglichen. Es ist beeindruckend zu sehen, wie Begleitung und Eigenverantwortung Hand in Hand gehen können, wenn Strukturen stimmen. Das Gleiche wünsche ich mir für unsere Gemeinde – Rahmenbedingungen, die Eigeninitiative fördern, ohne jemanden zurückzulassen.
Als Mitglied der Sozialkommission, des Vorstands der FDP Thalwil und des FDP Bezirksvorstandes Horgen bringe ich meine Werte aktiv in die politische Arbeit ein. Ich stehe für eine liberale Grundhaltung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Eigenverantwortung bedeutet für mich nicht, dass mach sich selbst überlassen bleibt, sondern dass man befähigt wird, sein Leben eigenständig zu gestalten. Eine liberale Politik schafft Chancen, nicht Zwänge. Sie vertraut darauf, dass Menschen gemeinsam mitgestalten wollen, wenn sie ernst genommen und mit einbezogen werden.
Mir ist wichtig, dass Thalwil auch in Zukunft ein Ort bleibt, an dem man gern lebt – mit einer Infrastruktur, die heutigen Ansprüchen gerecht wird, aber auch den Blick in die Zukunft wagt. Eine moderne Gemeinde setzt auf intelligente Mobilität, nachhaltige Energieversorgung und verantwortungsvolle Nutzung von Ressourcen. Wir brauchen gut erreichbare Begegnungsräume, attraktive Freizeitangebote und ein Ortsbild, das Tradition und Zukunft verbindet. Infrastruktur ist mehr als nur Strassen und Gebäude – sie ist Ausdruck dessen, wie wir unsere Gemeinschaft leben.
Ein starkes Thalwil bedeutet für mich Vielfalt, Generationen, Familienformen und Lebensentwürfe, die nebeneinander bestehen und voneinander lernen können. Ich will mich dafür einsetzen, dass unsere Gemeinde Räume für Begegnungen schafft – Orte, an denen Jung und Alt, Neuzuzüger:innen und Alteingesessene, Berufstätige und Freiwillige miteinander ins Gespräch kommen. Integration beginnt vor der Haustür, sie entsteht im Alltag, in Vereinen, in Schulen und Betrieben. Damit Integration gelingt, braucht es Perspektiven – Bildung, Arbeit, Teilhabe und gegenseitige Wertschätzung.
Ebenso liegt mir Transparenz am Herzen. Politik lebt vom Vertrauen der Bevölkerung – und diese Vertrauen entsteht durch Offenheit und nachvollziehbare Entscheidungen. Ich bin überzeugt, dass diskutieren und debattieren die besten und nachhaltigsten Lösungen hervorbringen. Unterschiedliche Meinungen zu haben, ist kein Hindernis, sondern eine Stärke einer lebendigen Demokratie. Ich stehe für eine sachliche, offen Diskussionskultur, die Lösungen sucht, nicht Schlagwörter, und die Gemeinwohl über Eigeninteressen stellt.
Das Gemeinwohl – dieser Begriff ist für mich zentral. Ich bin überzeugt, dass eine Gemeinde dann stark ist, wenn sie das Wohl aller im Blick hat. Dazu gehört, die Finanzen sorgfältig zu führen, Investitionen gezielt zu planen und Projekte transparent zu kommunizieren. Eine gesunde Gemeindepolitik achtet auf langfristige Wirkung statt auf kurzfristige Symbolik. Sie bezieht Bürger:innen ein, erklärt ihre Entscheide und ist bereit, zuzuhören. Das ist die Art von Führung, die ich mir wünsche – ich ich auch selbst leben will.
Privat bin ich gerne in Bewegung – sei es auf dem Rennvelo oder beim Wandern bzw, Skifahren in den Bergen. Bewegung bedeutet für mich Freiheit, Ausgleich und Inspiration. Auf langen Touren entstehen oft die besten Ideen – weil man Zeit hat, die Dinge in Ruhe zu durchdenken und aus einer neuen Perspektive zu sehen. Diese Haltung will ich auch in meine politische Arbeit einbringen: Offen bleiben, in Bewegung bleiben, den Blick für das Ganze nicht verlieren.
Ich glaube fest daran, dass wir in Thalwil über enormes Potenzial verfügen – über engagierte Menschen, starke Vereine, gute Schulen und eine gelebte Vielfalt. Dieses Potenzial gilt es zu fördern und zu verbinden. Politik sollte Rahmen schaffen, in denen Ideen wachsen können, in denen Beteiligung möglich ist, und in denen jede:r spürt: Hier kann ich etwas bewirken.
Mit meiner Kandidatur für den Gemeinderat will ich Verantwortung übernehmen. Ich bringe Erfahrung mit, Handlungsstärke, Teamgeist und die Bereitschaft, zuzuhören und zu handeln. Ich will meinen Beitrag leisten, damit Thalwil nicht nur heute, sondern auch morgen eine lebenswerte, moderne und solidarische Gemeinde bleibt – für alle Generationen.